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Informationen zum
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Praktische Übungen
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Selbstbewertung
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Zusätzliche Information
Grundeigenschaften
Konsistenz – Beweglichkeit
Die Feststellung der Konsistenz von frischem Fließestrichmörtel geschieht mit Hilfe von Messzylinder mit einem Fassungsvermögen von 1,3 l. Der Messzylinder wird auf eine ebene Oberfläche gestellt und der Mörtel wird hineingegossen. Der Messbehälter wird gehoben und sein Inhalt gleichmäßig zu einem Kreis von 38-43 cm ausgegossen.
Zug- und Druckfestigkeit
- 20 N/mm² unter einem Kunststoffbelag
- 10 N/mm² unter einem Laminatbelag
- 8-10 N/mm² unter einem Keramikbelag
Adhäsion – die Verbindung zwischen dem Estrich und dem Untergrund
Estrichdicke
Von 20 bis 150 mm in Abhängigkeit von:
- den Unebenheiten des Untergrundes
- der Verlegetechnik
- der benötigten Festigkeit und Abbindezeit
- der Art des Belags und der Gebäudeart
- dem Vorhandensein von Installationen (Elektro-, Wasserversorgung, Bodenheizung usw.)
- der eingelegten Bewehrung – bei dicker verlegten Estrichen
Abbindezeit
Die erforderliche Abbindezeit beträgt im Durchschnitt 24 Stunden. Je schneller die Verfestigung erfolgt, desto kürzer ist die Nutzungsdauer.
Feuchte im Estrich
Die Restfeuchte im Estrich wird anhand einer Probe mit einer Höhe von 4 cm überprüft.
Die Probe wird geglättet und mit dem im Raum verlegten Estrich getrocknet. Dann wird die Probe gebrochen und davon werden 20 g abgewogen. Diese werden zerkleinert und in einem Kolben mit Metallkugeln gegeben. Schließlich wird der Kolben mit den Metallkugeln energisch geschüttelt. Auf dem Behälter ist ein Druckmessgerät (Manometer) für direktes Ablesen der Materialfeuchte. Nun wird abgewartet, bis die erforderliche Feuchtigkeit erreicht ist, je nach Beschichtung.

