INNENPUTZ

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Laborübung Nr. 4. Bestimmen der Abbindezeit von Zementmörtel

Werkzeuge und Ausrüstung:

Beginn des Abbindens: die Zeit von dem Anmischen von Zement und Wasser (Nullzeit) bis zur Erreichung von einem Abstand zwischen Nadel und Glasplatte von 6 mm ±1 mm.

Schluss des Abbindens: die vergangene Zeit von Nullzeit bis zu der Zeit, wenn die Nadel bis zu einer Tiefe von 0,5 mm in den erstarrten Zementmörtel eingedrungen ist.

Bearbeitung: Arbeitsblatt zur Übung Nr. 3

Testergebnisse:

Der Beginn des Abbindens ist die Zeit von dem Anmischen von Zement und Wasser (Nullzeit) bis zur Erreichung von einem Abstand zwischen Nadel und Glasplatte von 6 mm ±1 mm. Abgelesen wird in Schritten von 1 Minute. Es soll festgestellt werden, ob die Zeit den Standardanforderungen entspricht.

Der Schluss des Abbindens ist die vergangene Zeit von Nullzeit bis zu der Zeit, wenn die Nadel bis zu einer Tiefe von 0,5 mm in den erstarrten Zementmörtel eingedrungen ist. Abgelesen wird in Schritten von 5 Minuten.

 

Vicat-Prüfgerät: Der Tauchkern für die Konsistenzprüfung wird durch eine zylindrische Stahlnadel mit einer effektiven Länge von mind. 45 mm und Durchmesser von 1,13 mm + – 0,05 mm ersetzt. Das Gesamtgewicht der Bohrstange muss 300 Gramm + – 1 Gramm betragen.

Die Bohrstange sollte sich ohne erhebliche Reibung senkrecht bewegen, mit zur Nadelachse ausgerichteter Achse.

Vor dem Prüfungsbeginn wird das Vicat-Prüfgerät mit der Nadel durch Abstützen der Nadel an der Glasplatte, die in einem Prüfbehälter gestellt ist, eingerichtet und der Zeiger an der Messskala wird auf Null gestellt. Danach wird die Nadel in die Startposition gebracht.

Vicat-Ring: dieser wird mit der Probemischung gefüllt; er sollte aus gehärtetem Kautschuk, Kunststoff oder Messing gefertigt sein. Der Ring hat eine Kegelform mit einer Tiefe von 40 mm + – 0,2 mm und Innendurchmesser von 75 mm + – 10

Prüfprobe: Zementmörtel mit Standard-Konsistenz (vorbereitet und getestet in einem Prüflabor bei ständiger Temperatur von 20 + – 2 Grad Celsius und relativer Luftfeuchtigkeit von mind. 50%)

 

Verfahren

Bestimmen der Abbindezeit für Zementmörtel

Der Vicat-Ring, gestellt auf der Glasplatte, wird mit Zementmörtel mit Standard-Konsistenz gefüllt.

Der Vicat-Ring wird unter das Vicat-Prüfgerät gestellt; die Nadel wird vorsichtig abgesenkt, bis sie die Oberkante des Zementmörtels berührt. Die Nadel sollte für 1-2 Sekunden in dieser Position bleiben.

Danach wird die Bohrstange schnell losgelassen, sodass die Nadel senkrecht in den Zementmörtel eindringt. Die Eindringtiefe wird von der Messskala abgelesen, sobald die Nadel nicht mehr sinkt, aber nicht später als 30 Sekunden nach dem Freilassen der Nadel.

Die abgelesenen Messwerte werden in einen Prüfprotokoll eingetragen, zusammen mit der Zeit, die von dem Anmischen des Zements mit Wasser vergangen ist.

Die Prüfung wird an derselben Zementmörtelprobe in passend ausgewählten Zeitabständen (z.B. nach 10 Minuten) und an geeigneten Stellen (mind. 8 mm vom Rand des Rings, oder 5 mm voneinander, und 10 mm von dem letzten Einstich) wiederholt.

Die Prüfmuster werden aufbewahrt, um das Ende der Aushärtung zu bestimmen.

 

Testergebnisse:

Die vergangene Zeit von der Nullzeit bis zur Erreichung von einem Abstand zwischen Nadel und Glasplatte von 6 mm ±3 mm. Die Ergebniszeit wird bis auf 1 Minute aufgerundet.

Es wird ausgewertet, ob die beobachtete Zeit den Standardanforderungen entspricht.

Anforderungen der DIN EN 197-1 für den Abbindebeginn von Zementen
Zementklasse Beginn des Abbindens (min.)
32,5 ≥ 75
42,5 ≥ 60
52,5 ≥ 45

Das Abbinden beginnt ………….. Minute/n nach der Nullzeit.

Zement ………………………………… (entspricht – entspricht nicht)

 

Bestimmen des Abbindendes

Der gefüllte Vicat-Ring, der bei der Bestimmung des Abbindebeginns verwendet wird, wird umgedreht, damit der Test zur Bestimmung des Abbindungsendes auf der Seite durchgeführt werden kann, die Kontakt mit der Glasplatte gehabt hat. Der Vicat-Ring wird unter die Nadel in das Vicat-Prüfgerät gestellt; diese wird vorsichtig abgesenkt, bis sie die Oberkante des Zementmörtels berührt. Die Nadel sollte für 1-2 Sekunden in dieser Position bleiben. Die Bohrstange wird schnell losgelassen, sodass die Nadel senkrecht in den Zementmörtel eindringt. Die Eindringtiefe wird an der Messskala abgelesen, sobald die Nadel nicht mehr sinkt, jedoch nicht später als 30 Sekunden nach dem Freilassen der Nadel.

Die Penetrationstests werden in passend ausgewählten Zeitabständen wiederholt (z.B. nach 30 Minuten). In der Zeit zwischen den einzelnen Einstichen wird der gefüllten Vicat-Ring in einem Prüfungsbehälter im Lager aufbewahrt. Die Vicat-Nadel wird nach jedem Einstich sofort gereinigt.

Das Erstarrungsende wird erreicht, wenn die runde Verlängerung der Nadel keinen Abdruck mehr auf der Oberfläche der Prüfprobe hinterlässt. Die Erreichung des Erstarrungsendes ist durch zwei nacheinander folgende Einstiche auf andere 2 Seiten zu bestätigen.

 

Testergebnisse:

Die vergangene Zeit von Nullzeit bis zu der Zeit, wenn die Nadel bis zu einer Tiefe von 0,5 mm im erstarrten Zementmörtel eingedrungen ist. Die Zeit wird auf 5 Minuten aufgerundet.

Das Abbinden ist ………….. Minute/n nach der Nullzeit abgeschlossen.