INNENPUTZ

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Laborübung Nr. 3. Test zur Konsistenzbestimmung von Zementmörtel Standards

Definition: Die Standardkonsistenz ist durch den Eindringwiderstand eines Standardtauchkerns gekennzeichnet. Die zur Erzielung von standardisierter Konsistenz benötigte Wassermenge wird anhand einiger Versuche an Zementmörtel mit verschiedenen Wasseranteilen bestimmt. Die standardisierte Konsistenz dient als Basis für alle Zementprüfungen, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu ermöglichen.

Bearbeitung: Arbeitsblatt zur Übung Nr. 3

Testergebnisse: Gemessene Werte zur Eindringtiefe in Millimeter.
Der Wasseranteil im Zementmörtel wird als Prozentzahl vom Gewicht des Trockenzements angegeben. Der bestimmte Wasseranteil, aufgerundet auf 0,5%, ist die benötigte Wassermenge, die für eine standardisierte Konsistenz des Zementmörtels benötigt wird.

 

DIN EN 196-3: Prüfverfahren für Zement. Teil 3: Bestimmung der Erstarrungszeiten und der Raumbeständigkeit

DIN EN 197-1: Zement. Teil 1: Zusammensetzung, Anforderungen und Konformitätskriterien von Normalzement

DIN EN 196-7: Prüfverfahren für Zement. Teil 7: Probenahme- und Verarbeitungsverfahren für Zementproben

 

Werkzeuge und Ausrüstung:

  • Waage: Genauigkeit bis + – 1 Gramm
  • Messzylinder mit einer Genauigkeit bis + – 1 Milliliter
  • Schüssel und Kelle
  • Stoppuhr mit einer Genauigkeit bis + – 1 Sekunde
  • Vicat-Prüfgerät mit Walze für Dichtemessung: die Walze ist von Metall mit Korrosionsschutz und in Form von präzisem Kreiszylinder mit effektiver Länge von mind. 45 mm und Durchmesser 10,00 + – 0,05 mm gemacht. Das Gesamtgewicht der Bohrstange sollte 300 Gramm + – 1 Gramm betragen und sich ohne erhebliche Reibung bewegen
  • Vicat-Ring (Form): dieser wird mit der Probemischung gefüllt; er sollte aus gehärtetem Kautschuk, Kunststoff oder Messing gefertigt sein. Der Ring hat Kegelform, eine Tiefe von 40,0 mm + – 0,2 mm und Innendurchmesser von 75 mm + – 10
  • Schalung (Schieber) – größer als die Form, mit Dicke von 2,5 mm
  • Die Prüfprobe wird vorbereitet und in einem Prüflabor bei ständiger Temperatur von 20 + – 2 Grad Celsius und relativer Luftfeuchtigkeit von mind. 50% getestet

Verfahren

Zubereitung von Zementmörtel mit Standard-Konsistenz

  • 400 Gram СЕМ II 32.5 (Genauigkeit bis 1 Gramm)
  • 120 Milliliter destilliertes Wasser (Genauigkeit bis 1 ml)

Vorsichtig in die Schüssel geben, so dass kein Wasser oder Zement verloren geht. Die Zugabezeit sollte 10 Sekunden nicht überschreiten. Während der Zement gegossen wird, wird die Mischung leicht verrührt. Danach sofort die Mischung kräftig vermischen; dieser Zeitpunkt wird als Startpunkt des Anmachprozesses genommen.

Dieser Startpunkt wird als die 1. Minute genommen. Nach 90 Sekunden das Verrühren für 30 Sekunden unterbrechen. Der Zementmörtel, der an den Wänden oder auf dem Boden kleben bleibt, ist mit einer geeigneten Mauerkelle wieder in die Schüsselmitte zu geben. Danach wird das Verrühren für weitere 90 Sekunden vorgesetzt. Die Gesamtmischzeit beträgt 3 Minuten.

Der Vicat-Ring wird mit dem Zementmörtel gefüllt. Die Form und die Schalung werden im Voraus mit Trennmittel eingeölt. Damit die Luftbläschen aus dem Zementmörtel entweichen können, wird mit der Hand auf die Unterlage geklopft. Der überschüssige Zementmörtel wird vorsichtig abgezogen und an der Oberkante des Rings ausgerichtet.

 

Bestimmung der Standard-Konsistenz

Vor dem Beginn der Prüfung wird die Messskala des Vicat-Prüfgeräts genau auf Null gestellt. Danach wird die Walze in die obere Startposition gebracht. Der gefüllte Vicat-Ring wird auf die Glasplatte unter dem standardisierten Tauchkern gestellt. Der Tauchkern wird langsam abgesenkt bis er die Oberkante des Zementmörtels berührt. Das Loslager wird entriegelt, so dass der Tauchkern vertikal durch die Mitte in den Zementmörtel eindringt. Die Standard-Konsistenzprüfung sollte 4 Minuten + – 10 Sekunden nach dem Anmischen von Wasser und Zement (Nullzeit) durchgeführt werden. Die Eindringtiefe wird an der Messskala abgelesen, sobald der Tauchkern mit der Nadel nicht mehr tiefer im Zementmörtel sinkt, aber nicht früher als 5 Sekunden und nicht später als 30 Sekunden nach dem Eindringen. Die Prüfung wird mit Zementmörteln mit unterschiedlichem Wasseranteil wiederholt, bis ein Abstand zwischen dem Tauchkern und der Glasplatte von 6 mm + – 2 mm erreicht wird. Nach jedem Testen der Standard-Konsistenz wird der Tauschkern gereinigt.

Nr. ZEMENT (g) WASSER (ml) VICAT-PRÜFGERÄT (mm)
1. 400 120
2.
3.

Bewertung

w = (v / c) * 100 (%) = ………………………

V – Endwassergehalt (g)

C – Endzementgehalt (g)